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Freitag, 18. April 2014

Heute im Gottesdienst.


Heute im Gottesdienst sangen wir diese schönen Lieder und ich dachte mir, ich poste die Texte :3 Leider fand ich nur zum ersten Lied ein Audio.



Hier bin ich, klein vor deiner Herrlichkeit, Deine Gnade hat mich befreit.
Hier bin ich, kenn um meine Sünde gut, doch Du machst mich rein durch Dein Blut.
Ich fand ja die aller größte Liebe da, wo Du Dein Leben gabst, das größte Opfer warst.

Majestät, Majestät,
Ich bin wie Deine Gnade mich fand
Leer und dennoch bin ich in deiner Hand
Majestät, Majestät,
Verändert bin ich für alle Zeit,
in der Nähe deiner Herrlichkeit.

Hier bin ich, demütig, weil du mich liebst, vergeben kann ich, weil du vergibst.
Hier bin ich, ich weiß nur dich verlangt nach mir, geheiligt durch das Feuer in dir.

_______________________________________________


Herr ich bete an, die Kraft Deiner Liebe
Du starbst für mich dort am Kreuz auf Golgatha
Herr ich bete an, die Kraft Deiner Liebe
Du nahmst auf Dich Sünde Krankheit und Schande
In Deinen Wunden bin ich geheilt

Vor Deiner Majestät erzittern Tod und Teufel
Das Joch ist zerbrochen, Du hast Dein Volk zum Leben befreit!
Lamm Gottes, Dir sei alle Herrlichkeit
Dir will ich mich beugen
Dir singen für immer, Amen

_______________________________________________


Wir sollten nicht vergessen, was Er für uns tat..... Danke Jesus.

Sonntag, 30. September 2012

Church Brunch - September '12

Heute war 'mal wieder "Church Brunch" angesagt und oooooomg, das Buffet war wieder zuuu toll!
Viele, wirklich viele Früchte, Fleisch, Käse, aber auch zwei je ca. 1,5m lange Butterzöpfe, drei riesen Schüsseln Joghurt, eine voll Müüsli, nochmals 3 Schüsseln mit verschiedenen Flocken, diverse Marmeladen, Nutella (!!), Milch, Fruchtsäfte (darunter sogar frisch gepresster Orangensaft! *yumm*), natürlich noch Rühreier, Speck und Rösti *roawr* uuuuund - ganz wichtig - Waffeln..!!

Natürlich wird beim Church Brunch nicht nur gespachtelt, nein, es gibt immer ein Thema worüber ein kleiner "Vortrag" gehalten wird. Meistens wird jemand extra dafür eingeladen, heute jedoch der "hauseigene" Pastor. Es ging ums "glücklich sein", worin Menschen ihr Glück sehen oder zu finden erhoffen/glauben, warum man dann doch nicht rundum zufrieden ist und immer wieder was anderes sucht und erstrebt, etc. Sogar ein Ausschnitt aus der letzten Folge "Desperate Housewifes" wurde gezeigt.. xD Ne, also, hat mir sehr gefallen.
In Jesus findet ihr euer Glück ¦3~

Ach ja, ein Lied, welches mich immer sehr berührt und gut zum Thema passte, wurde heute auch noch gesungen.

Herr, wohin sonst sollten wir gehen?
Wo auf der Welt fänden wir Glück?
Niemand, kein Mensch kann mir so viel geben wie du.
Du führst uns zum Leben zurück. Nur du.
Nur du gibst uns Lebensglück.

Aus deinem Mund höre ich das schönste Liebeslied.
An deinem Ohr darf ich sagen, was die Seele fühlt.
An deiner Hand kann ich fallen und du hältst mich fest.
An deinem Tisch, wird mein Hunger gestillt.

Donnerstag, 21. Juni 2012

Projekt "RECRIAR-BA" in Brasilien

Mir ist beim Aktualisieren meiner Website aufgefallen, dass ich einige Illus vergessen hatte und wiederum andere damals erst gar nicht öffentlich uploaden wollte. Darunter war auch eine Auftragsarbeit für ein Camp in Brasilien. Dieses Bild ist zwar ausm Jahr 2010 (ist glaub ich jetzt ziemlich genau 2 Jahre her), aber ich mag es nun gerne auch in meinem Blog (nachträglich) präsentieren.
(bisschen ausgeschnitten, sonst erkennt man ja kaum was...)

Zum Projekt:
Das Heim heisst "RECRIAR", zu Deutsch "neu-erschaffen". Es beschäftigt sich mit den vielen Strassenkindern, die es in Brasilien leider zu Hauf gibt. Gegründet wurde es 2005 und befindet sich in Salvador, Nordostbrasilien. Die Aufgabe besteht darin, die Kinder und Jugendlichen aus den "Favelas" (Slums) rauszuholen und sie in ein geregeltes Leben und in die Gesellschaft einzugliedern. Es ist ein christlich-sozial ausgerichtetes Projekt und mich beeindruckt die Arbeit, die sie dort machen. An zwei Tagen die Woche geht das Team auf die Strasse um den direkten Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen zu suchen um nach und nach das Vertrauen zu gewinnen. An weiteren zwei Tagen haben dann diese die Möglichkeit mal ein bisschen Luft im Heim zu schnuppern. Mal zu sehen, wie es dort ist. Dort werden die für uns simpelsten Dinge nochmals durchgenommen, wie z.B. Tischmanieren, Hygiene, Alltagsregeln, der Umgang miteinander, etc. Frühstück und Mittagessen wird ihnen zusätzlich angeboten. Auch eine Psychologin ist dann vor Ort und versucht hinter die Fassade der Kids zu schauen; so was Familie und ihre Erlebnisse und so angeht. Man versucht sie zu ermutigen und zu motivieren, das Strassenleben hinter sich zu lassen. Sie erhalten im Heim Schulunterricht, es wird Sport betrieben, Musik, Handwerk und natürlich biblische Geschichten gelernt und gelesen. Ein Leben mit Jesus kann nur retten - man hat niemals was zu verlieren.

Wer sich dann für dieses Heim entscheidet, kommt erstmal für zwei Wochen in einen anderen Teil des Hauses. Diese Zeit dient unter anderem auch dem Drogenentzug. Man darf nicht vergessen, dass diese Kinder und Jugendliche oft harte Schicksale und Wege hinter sich haben. Während sie dann im Heim die wichtigsten Regeln im Verhalten usw. lernen, sucht das Team die Familien auf um deren Umstände und Situation abzuklären.

Im nächsten Schritt des Projekts geht's dann ans Eingemachte. Man darf die Schule besuchen, man erhält wie gesagt Sport-, Musik- und Handwerkunterricht und weiter geht es dann sogar (je nach Fähigkeiten) zu 'nem Berufskurs! Man versucht den Kindern einfach alles Wichtige und Nützliche zu ermöglichen. Natürlich darf da auch die Familie nicht zu kurz kommen. In der Regel ist es so, dass die Familien mindestens 3x im Monat ins Heim für einen Besuch kommen sollen. Jedoch ist es auch möglich, dass die Kinder selbst die Familie besuchen. Dann allerdings nur in Begleitung eines Pädagogen. Volljährige haben ein "Nacherziehungsprogramm" in der Dauer von neun Monaten und die Minderjährigen bleiben bis zur Volljährigkeit im Heim. Das Ganze dient der Wiedereingliederung in die Familie. Immerhin ist das ja auch der Wunsch und das Ziel - was leider nicht immer möglich ist.

Aus regelmässigen E-Mail-Berichten, die mir Thomas Müller (Mitgründer des Projekts) sendet, kann man mitverfolgen, wie es in Brasilien läuft. Es gibt viele Erfolge, aber dennoch manchmal auch Rückschläge und Zwischenfälle (auch handgreifliche von Seiten der Jugendlichen kamen schon vor..).
Das Projekt ist auf finanzielle Hilfe angewiesen und für jede Spende ungemein dankbar. Deshalb würde ich gerne die Angaben des Spendenkontos posten:
Spendenkonto...................80-2-2 (UBS AG)
..........................................235-315399.M3F
..........................................Vermerk: RECRIAR-BA


Zur Illustration:
Diese Jungs auf der Illu waren damals in diesem Heim. Einige davon sind es noch. Mir wurden Fotos gezeigt und x Geschichten erzählt. Alles hat mich sehr gerührt. Sowohl die Geschichten der Kinder und Jugendlichen, als auch die aufopfernde Arbeit des Teams. Es ist sehr erstaunlich und sie verdienen vollsten Respekt für die Leistung, die sie erbringen. Umso schmerzlicher ist es, wenn man hört, dass ein Kind/Jugendlicher leider doch wieder abgerutscht ist und -wie also in dem Fall eines 10-Jährigen, auf den ich mich gerade expliziet beziehe- erschossen wurde.. Traurig ist es auch, wenn die Familie nicht immer mitzieht. So kam es auch schon vor, dass die Kinder in eine Krise rutschen, weil ihre Angehörigen sie wochenlang nicht besuchen kommen oder nicht 'mal anrufen - selbst am Geburtstag nicht.. (auch ein explizieter Fall eines mittlerweile 14-Jährigen).
Ich finde es aber schön, wie sie zu Jesus halten, aus ihm Kraft und Mut schöpfen. So suchen sie gerne nach der Zeit im Heim eine Gemeinde um das weiterzuleben. Aktuell sind 15 Jungs im Heim: Illian, Joilson, Wellington, Gustavo, Wendel, Daniel, José, Henrique, Rodrigo, Emerson, Wiliam, Cleberson, Robson, Ailton und Lucas. Bitte betet für diese Jungs und das Team von "Recriar".
Ich wollte eigentlich im damals darauffolgenden Winter nach Brasilien um das Heim mal zu besuchen und live zu erleben, aber aus beruflichen und zeitlichen Gründen hat das nicht geklappt. Allerdings hoffe ich, dass ich das irgendwann noch nachholen kann. Mein Bild, dass ganz gross gedruckt wurde, ist sehr gut angekommen und sie haben sich riesig gefreut.

Auf dieser Homepage findet ihr dann auch noch einige Bilder der Jungs ;)
Und hiermit möchte ich gerne den Post mit noch ein paar Worten an die Heimkinder und -Jugendlichen gerichtet abschliessen:

Oi meninos! Espero que tudo esteja bom com vocês. No "recriar" vocês estão no caminho certo! Força! E um dia eu gustaria imenso de visitar vocês. Fiquem com Jesus. Penso em vôces e mando um grande abraço para todos!!