Hey guys! As you see, I struggle in keeping my blog updated at the moment due to time lack.
So I recommend visiting my Social Media accounts to see what's going on! :3
>> ... Instagram | Youtube | Facebook | ..... more
Posts mit dem Label veterinary werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label veterinary werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 27. Januar 2014

"Es ist ja nur eine Katze" ..... #wtf

Ich weiss auch nicht... Aber heute war wieder so ein Tag, an dem ich mich frage, was mit den Menschen eigentlich los ist. Es schockt mich und regt mich immer wieder auf, wie gewisse Menschen über Tiere (genauer sogar: ihre eigenen!!) denken. Was für 'ne Moral die vertreten...
Wie der Titel schon sagt: "Es ist ja nur eine Katze". Natürlich gilt das nicht nur für Katzen, sondern für alle (Haus-)Tiere. Hund, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Vogel, etc. Aber bei Katzen hör ich das oft (und eben die kleinen Heimtiere). Meistens werden wir in der Tierarztpraxis mit solchen Aussagen dann konfrontiert, wenn es um eine schwere Entscheidung bezüglich Behandlung geht. Klar, jedem seine freie Meinung, aber wenn ich gewisse Sprüche höre, krieg ich echt Anfälle.

Wir hatten heute nämlich so einen Fall und es ging um eine sehr teure Operation. Aber die macht man nun nicht, weil: "Es ist ja nur eine Katze". Boah, diese Aussage.... Ich find's einfach so unfair. Weil wenn das Auto einen Schaden hat und man irgendwas daran reparieren muss, kostet's auch sehr schnell sehr viel und trotzdem macht man es. Da flucht man vielleicht 3, 4 oder 5x, aber schlussendlich lässt an es doch machen. Bei einer Katze, welche übrigens ein Lebewesen ist(!), tja, da muss man schon gründlich überlegen, ob's das wert ist. "Die Katze ist ja 12 Jahre alt und da müsse man realistisch bleiben". Ist ein Zitat von heute. Wirklich wahr. Wtf...
Leute, Katzen können heute gut 20 Jahre alt werden..! 17 Jahre oder gar 18 sind keine Ausnahmen. Im Gegenteil. Die Meisten werden irgendwas um den Dreh. Klar, man kann nicht sagen, wie lange die Katze lebt, aber 12 Jahre sind doch nichts für eine Katze. Ganz ehrlich.
Wenn man an einem Auto einen Hagelschaden ausbessern lässt, gibt auch keiner die Garantie, dass man in 2 Wochen nicht in eine Leitplanke rast oder so was und trotzdem repariert man das... Boah, eh..

Nein, echt, ich finds einfach mies. Menschen, die solche Sprüche wie "Ist doch nur 'ne Katze" bringen, sollten doch besser gar keine Tiere haben.... Die wissen diese Lebewesen nicht zu schätzen. Mal so null! Vielleicht reagiere ich über oder bin einfach zu hart, weil es mich so aufregt, aber irgendwie ist's doch wahr. Wären die Tiere solcher Leute bei wem anderes, hätten sie vielleicht andere Aussichten... Dann würde die Katze von heute z.B. noch leben und müsste nicht sterben, weil die Besitzer zu geizig sind, für ein  Tier Geld auszugeben. Ich verstehs echt nicht. Klar, sehen es nicht alle gleich, aber mein Gott, auch ein Tier ist ein Lebewesen, wie wir Menschen auch..! Auch sie leiden, empfinden Freude, haben ihre Vorlieben und wollen leben. 

Ich finde, es wird auch oft ausser Acht gelassen, was der Tierarzt da eigentlich für eine Bürde trägt. Viele stellen sich vor, dass sie zum Tierarzt kommen und der einfach so, zack, eine Spritze gibt und das Tier dann einschläft. Dass der Tierarzt gerade ein Tier töten musste, wird oft ausser Acht gelassen und dann reagieren sie noch verständnislos, wenn der Tierarzt für das Tier kämpfen möchte oder es aus bestimmten Gründen nicht einschläfern will/kann. Es macht uns auch keinen Spass, im Gegenteil!
Wer ein Tier hat, sollte auch über die finanziellen Mitteln verfügen, dem Tier helfen zu können, wenn es krank oder verletzt wird. Es zerreisst mir das Herz, wenn einige Tierbesitzer so gerne helfen würden, ihnen aber das Geld dazu fehlt. Das ist so hart... Und wiederum gibt's dann diese Tierbesitzer, die eben solche Sprüche wie "Ist ja nur ein Tier" bringen.... Dann fahren sie ins nächste Tierheim und holen sich ein Neues.

Krass wie Materielles immer mehr verehrt und geschätzt wird, während die wirklich wichtigen Dinge, nämlich Lebewesen wie Menschen und Tiere einfach an Wert verlieren... So was beschäftigt mich extrem. Das Tier konnte sich nicht aussuchen, zu wem es kommt... Und wenn man es aufgenommen hat, übernimmt man auch die Verantwortung dafür! Es ist doch einfach nicht fair, wenn man es dann hängen lässt, wenn es einen am meisten braucht....

Glaubt mir, ich hab schon sehr viel Geld für meinen Kater liegen lassen. Als er einst Harnabsatzprobleme hatte, erhielten wir eine Rechnung von insgesamt fast SFr. 4000.- und wir hätten ihn zuvor fast eingeschläfert. Wieso? Weil der eine Arzt meine Eltern bearbeitete, dass wir kein schlechtes Gewissen haben bräuchten. Wir seien ja eine junge Familie und das sei ja viel Geld und bla. Toll. Ja, das mag sein, aber für uns war Charlie schon immer ein Familienmitgleid.
Mir ist klar, dass das nicht für alle gilt, aber wofür hat man denn dann Haustiere..?? Ich würde so gerne mit solchen Leuten mal diskutieren, aber in meiner Position darf ich das ja nicht.. Vielleicht erklärt's mir ja einer von euch....

Wenn man solch eine teure Behandlung oder Operation ausschlägt, garantiere ich euch, findet ihr bestimmt jemanden, der euch darin unterstützt. Ist ja nur ein Tier.. Wenn man das Geld aber investiert, findet ihr allerdings ebenfalls mit Garantie jemanden, der das unnötig findet und sagt, dass ihr spinnt. Hab's bei Charlie selbst erlebt. Da ging's eben um dieses Harnabsatzproblem (und als wir der OP zustimmten, war es nicht mal sicher, ob er überhaupt gesund werden könnte). Er war drei Wochen im Tierspital und ihr wisst nicht, wie viele Leute meine Eltern kritisierten, weil sie das machen liessen... wtf. Die Verhältnisse sind einfach total verschoben und verdreht..

Ein Tier ist ein Tier, ja, aber wir Menschen sind für sie verantwortlich...!! Die Starken sollen doch immer für die Schwachen sorgen, also sollten wir das auch tun und uns um die Tiere kümmern. Sie leiden genau so wie wir den gleichen Mist und tragen mit uns die Konsequenzen für Dinge, die wir tun und Entscheidnungen , die wir fällen.

xoxo....

Dienstag, 20. August 2013

Pitchui's Baustellen III.


Nun der angekündigte Post zu Charlies Pfötchen. Ich habe ja im Eintrag zuvor berichtet, dass er hinten links einen lateralen (seitlich aussen) Bänderriss im Tarsus (Sprunggelenk) hat. Das geschah wahrscheinlich, als er von meinem Bett sprang - allerdings ist das nicht eine Sache von einem Mal. Das Band war bestimmt schon diverse Male angerissen geworden und bei der krummen Landung von diesem Sprung neulich, hats das Band halt endgültig zerrissen.

Ich habe heute jedenfalls noch Fotos "am Objekt" gemacht um euch mal zu zeigen, wie so ein kaputtes Pfötchen aussehen kann - und keine Sorge, das tat ihm nicht weh..!

Hier seht ihr die rechte Pfote. Ich kann sie nur ein kleines bisschen nach innen biegen, während die linke Pfote...

... gleich einen ziemlich Knick macht. Das ist eben, weil die Bänder aussen gerissen sind und das Gelenk nun nicht mehr stabilisieren.

Hier habe ich versucht, die Unterschiede nebeneinander zu zeigen, aber war nicht so einfach. Ich finde halt auch, dass man es live viel besser sieht, als so auf Fotos... xD'

Ich denke, hier sieht man den Unterschied am besten. Die Beine sind gerade und nur die Pfoten werden nach innen leicht angetippt.

Weil wirs Charlie super-gerecht machen wollten, wurde sogar eine kleine Holztreppe gebaut, weil der Tritt auf das Stühlchen, dass zuvor eh schon dort stand, immer noch etwas hoch war. Leider will er die Treppe nicht... Da springt er ohne Rücksicht auf Verluste lieber gleich hoch, als dass er die benutzt. Also haben wir das Stühlchen wieder hingestellt. Ist besser als gar nichts..... Dieser kleine Sturkopf..!!

Montag, 19. August 2013

Charlie, der Pro! - Pfötchen röntgen...

Soo, es wird mal wieder Zeit für ein Update zu meinem Puschel Charlie.
Wie man in meinem Instagram sehen konnte, war mein Kater wiedermal beim Tierarzt. Ist ganz dumm gelaufen... Dass er Probleme mit seinen Gelenkchen hat und die Muskulatur abbaut, habe ich ja in den vorherigen Posts schon beschrieben. Damit er auf die Couch kann, haben wir ihm ja schon ein Stühlchen hingestellt und das klappt so wunderbar. Geht einfach drum, dass er sich nicht zu sehr anstrengen muss. Dann war ich leider nicht schnell genug, ihn aufzufangen bzw. aufzuhalten, von meinem Bett runtezuspringen.. Er ist wohl dumm gelandet und erstmal umgeknickt. Danach hinkte er schrecklich.. Er konnte kaum gehen und an diesem Tag ging es ihm echt elend.. Ich machte mir riesen Sorgen, weil er echt nur rumlag und wenn dann nur einige wenige Schritte machte um sich dann gleich wieder hinzulegen.
Als ich seine Hinterbeinchen abtastete, fiel mir auf, dass links das Sprunggelenk verdickt war. Allerdings konnte ich nicht sagen, ob das vielleicht schon länger war. Dass er Artrose hat, weiss ich ja und die rechte Hinterpfote knackste eh schon seit ewig, wenn man sie manipulierte. Das Gelenk fühlte sich heisser an als das andere und ich befürchtete eine Entzündung.

Somit packte ich ihn ein und nahm ihn am nächsten Tag mit in die Praxis. Dort wurde eigentlich ziemlich schnell festgestellt, was sein Problem war: Bänderriss. Seine seitlichen Bänder des Sprunggelenks waren dahin.. Ich erstmal gleich schon schockiert, weils in meinem Kopf gleich schon ratterte, was das also für Charlie bedeutete. Wir machten noch Röntgenbilder um mal genau zu sehen, wie es um das Skelett stand. Ich war echt gespannt, das Ausmass seiner Artrose zu sehen. Klingt jetzt bisschen doof, aber so wusste ich nun endlich, wie schlimm es um seine Pfötchen wirklich stand. Er steht ja vorne auch schon so krumm. Allerdings hab ich dann vor lauter Sorge um seine Bänder völlig vergeseen, die Vorderpfoten auch noch auf eine Platte unter die Strahlen zu legen. Na ja, egal. Hinten war jetzt wichtiger.

Hm.. Sein Gedanke hier war wohl ein Hashtag.. "#fml"...
Charlie kontrolliert, dass sie alles richtig einstellen, haha.

Er sitzt hier halt schon bisschen wie ein Frosch.. Armes Huuschii.. Wir mussten vier Aufnahmen machen. Einmal von oben runter (so genanntes "vd" = ventrodorsal) in Normal-/Ruheposition und einmal mit leichtem Anwinkeln (=Stresslagerung) nach innen und auch eine nach aussen, damit wir sehen konnten, wie das Gelenk sich da verhält und wie es aussieht. Als letzte Aufnahme noch seitlich. Überall nimmt man auch die zweite Pfote als Vergleich mit drauf.

Mein Charlie ist jedenfalls echt ein super Patient. Er kann zwar bisschen bocken und knurrt mal, wenn er langsam echt keine Lust mehr hat, aber er wird nie aggressiv oder so. Aber ich glaube, ich wiederhole mich.. xD (zumindest erwähnte ich das schon in vorherigen Blogeinträgen).

Pitchui ist total der "Routinier". Den kann man echt einfach so dortlassen und er bleibt. Das sah dann so ulkig aus, wie er da mit seinen so halb nach hinten gedrehten Ohren da sass und schwanzte, dass ich einfach ein Foto machen musste.

Noch mehr "Doku-Fotos", haha.

Tja, die Röntgenbilder zeigten die böse Artrose. Obwohl es rechts echt immer knackste, war das linke Gelenk viel schlimmer dran mit den Zubildungen.. Vergleicht mal die Knochen beim Gelenk. Das linke Schienbein (Tibia) hat unten beim Fuss so eine Ecke, die rauskommt, was rechts nicht vorhanden ist. Allgemein sieht das Gelenk dort bisschen gar "zu" aus. Ganz schwach sieht man die Weichteilschwellung. Auf dem Bild ist das diese kugelförmige, leichte Aufhellung rund um das Gelenk. Links sieht man es am besten bei der Zubildung. Bänder sind natürlich auf einem Röntgenbild nicht zu beurteilen.

Nun, was kann man da machen? Eine Operation kommt nicht in Frage. Er ist nicht mehr der Jüngste; würde danach ziemlich "handycapiert" sein; nicht zu vergessen, wegen seiner Niere wäre eine Narkose so wie so schlecht und überhaupt mag ich ihm solch eine Strapaze lieber ersparen. Somit bleibt mir die Schmerzbekämpfung in Kombi mit dem Entzündungshemmer. Von "Metacam" wird ja gesagt, es sei schlecht für die Niere und obwohl die Firma neulich erklärte, dass es doch nicht so schädlich sei, gebe ich Charlie trotzdem eine reduzierte Dosis (ca. 1/2 - 2/3 der eigentlichen Dosierung). Falls er nach zehn Tagen immer noch so schlecht liefe, müssten wir halt eine Schiene dran machen.

Glücklicherweise läuft er nun wieder recht gut. Schmerzmittel/Entzündungshemmer wird nun ja abgesetzt und dann mal sehen, wie es ihm ergeht.
Ich werde dann noch einen weiteren Eintrag mit paar Fotos von seinen Pfoten posten.

xoxo!

Freitag, 21. Juni 2013

Pitchui's Baustellen II.

Es reicht ja nicht, dass Pitchui's Nieren auf Selbstzerstörungsmodus gehen, nein, diese Kamikaze-Nieren bauen ja seit einiger Zeit seine Muskulatur ab und nun ganz offiziell bewirken sie auch noch eine Blutarmut. Ich war mit ihm beim Blutcheck und die Nierenwerte sind zwar schlecht, aber wenigstens etwas besser als vor einem halben Jahr. Allerdings zeigt sich nun ein Mangel an Ec (Erythrocytes = Erythrozyten = rote Blutkörperchen), sprich: Blutarmut. Dies bedeutet auch, dass die Sauerstoffversorgung im Hirn verringert ist, weil das ja die Aufgabe dieser Zellen ist und wenn zu wenig Zellen -> zu wenig Sauerstoff. Dies könnte eine Erklärung für seine Müdigkeit sein (also nicht nur altersbedingt) und viiielleicht auch mit dem nachts-Miauen im Zusammenhang stehen - sofern das nun wirklich keine Macke ist. Was ich mir jedenfalls gut vorstellen könnte, wäre dass seine komplett-Tiefschlafmomente damit zusammenhängen. Ich weiss gar nicht, ob ich es schon mal erwähnt habe, aber es kommt zwischendurch vor, dass Charlie im Schlaf richtig tief wegnickt und dann kann man an ihm rütteln und er wacht nicht auf. Als das das erste Mal passierte, war meine Schwester alleine mit ihm und kam total in Panik, weil sie dachte, er sei tot. Und ich muss gestehen, wenn man es noch nicht kennt, kriegt man echt Angst, denn es sieht ganz übel aus. Er ist dann komplett schlaff, reagiert nicht auf Rufen und nicht mal auf Rütteln. Wirklich als wäre er narkotisiert. Wie kriegt man ihn wach, fragt ihr euch nun vielleicht. Nun, am schnellsten geht es, wenn man ihn ganz auf den Arm hebt. Da verändert man seine Position total und man macht das ja meistens mit etwas Schwung, haha. Ich hab sogar ein Video von so einer Tiefschlafszene. Vielleicht lad ich das mal noch hoch oder so.. xD'
Jedenfalls, es gibt ja auch so Tiefschlafmomente, weil die Tiere nicht mehr gut hören und die dann erschrecken, wenn man sie berührt oder anstupft. Aber das ist es ja: wenn man sie berührt, wachen sie auf. Da Charlie jedoch nicht mal dann reagiert, wenn man wirklich stark an ihm rüttelt, kann es kein Problem vom Gehör sondern muss irgendwas vom Hirn aus sein. Als Diabetiker stand ja auch noch die Option offen, dass es von dieser Krankheit auskommen könnte. Gibt oft, dass Diabetiker dann ein Organ haben, welches in Mitleidenschaft gezogen wird und unter Umständen wäre das bei Charlie dann das Hirn. Was er aber auch hat, sind manchmal Zuckungen in den Vorderpfoten, was ja dann vom Nervensystem herkommt und das wiederum mit den kaputten Nieren zusammenhängen könnte. Aaargh..!! Pitchui ist eine komplette Baustelle. Denn wie gesagt, die Muskulatur wird auch abgebaut und das merkt man besonders daran, dass er schmal wird. Mein kleiner "Mischling" (Sibirische Waldkatze mit Norwegischer. Weiss gar nicht mehr, ob einer der Elternteile noch irgendwas Britisches hatte, also auch ein Mix) war schon immer ein grosser Kater und sein durchschnittliches Gewicht betrug 6 - 6,5 kg. Okay, es gab mal noch eine Phase, da war er noch schwerer und damit zu schwer, aber nie so, dass man ihn rollen müsste, haha. Mittlerweile schwanken wir immer zwischen 4,5 bis runter auf 4,2 oder gar 4,1 kg. Das ist ein ziemlicher Unterschied und verdeutlicht Krankheit(en) und Alter. Wenn wir diese Gewichtsangaben x10 rechnen, haben wir ein gutes Vergleichsbeispiel, wie es bei einem Mensch wäre, weil oft höre ich von Kunden "ach, diese 1 oder 2 Kilo..". Klar, scheint vielleicht nicht viel, aber man muss es immer auf den Körper des Patienten beziehen. 2 kg weniger an einem Bernhardiener ist nicht das Gleiche wie 2 kg weniger an einer Katze, weil das Prozentual einfach ganz anders ist. Genau wie ein Tumor von "nur" 3cm Durchmesser z.B. an einem Hamster einfach riesig ist.

Aber wir schweifen ab..! Eben, die Muskulatur nimmt ab, weshalb er dafür eine Kur von Aufbauspritzen (Anabolika) erhielt und das brachte auch etwas Besserung. Wunder sind natürlich nicht zu erwarten (und er wird auch kein Gorilla dadurch.. xD'). Nun kommt ja die neue Kur. Diesmal jedoch mit Erythropoetin, kurz "Epo" und eher bekannt als die "Modedroge" (Doping-Skandale) bei Ausdauersportler. Somit geht Charlie also nebst Bodybuilding nun auch noch unter die Radfahrer..... xD' Ne, also jetzt für die, die das nicht kennen: Epo stimuliert die Bildung der roten Blutkörperchen (beim Sport wird damit gerne geschummelt, weil es die Sauerstofftransportkapazität verbessert). Charlie zeigt eine Erhöhung der Reti (= Retikulozyten; Vorstufe der roten Blutkörperchen), was also heisst, dass er den Mangel an Ecs schon zu korrigieren versucht, aber nicht genug schafft. Mit dem Erythropoetin soll ihm dabei geholfen werden. Wir werden sehen, welche Veränderungen das mit sich bringt.

Das legendäre "Pitchui-Gesicht"!! <3 Ich liebe diesen Blick!

Zugegeben, Pitchui wäre wahrscheinlich schon längst tot, wenn er mich nicht hätte oder wenigstens jemanden, der genauso wie ich jeden "Shice" mitmacht, der sich in den Weg stellt.. Die Kosten (die nicht gerade wenig sind, muss man gestehen..) lass ich mal bei Seite, sondern beziehe mich auf den Aufwand, den das Ganze mit sich bringt. Zum Glück arbeite ich in einer Tierarztpraxis und bin daher gelernt vom Fach. Wir haben schon sehr viel miteinander durchgemacht und geschafft, aber ich bereue nichts davon und solange ich etwas für ihn tun kann, werde ich das machen. Ihm gehts sonst ja gut. Er schmust, er geniesst Sonne und Zärtlichkeiten, sucht unsere Nähe, er frisst - okay, da hat er mal bessere und mal schlechtere Tage, was auf sein Nierenproblem zurückzuführen ist, da Nierenpatienten oft ein Übelkeitsgefühl und deshalb nicht so den Appetit haben. Erhält er seine regelmässigen Infusionen und Medikamente gehts ihm gut. Alle, die nierenkranke Katzen haben, kennen ja diese Probleme und den Aufwand. Im 1. Post zu Charlies "Baustellen" hab ich ja das Nierenproblem erklärt, falls es wer nachlesen mag.

Tja, jedenfalls war das mal ein kleines Update. Anfang Monat berichtete ich ja schon von seinem Miauen und diesen Blogpost hier fing ich schon Mitte Monat an zu schreiben, aber leider kam ich nicht dazu, ihn eher fertigzustellen. Der Tag hat einfach viiiel zu wenige Stunden. Da komm ich ja zu nichts.. xD'

Freitag, 10. Mai 2013

"Tierreport" - Videodreh || tierreport.ch

Sooo, dieser Eintrag wurde ganz vorbildlich zur richtigen Zeit (am "Tag danach") verfasst und eigentlich hätt' ichs auch gern gleich veröffentlicht. Allerdings wollte ich noch auf das dazugehörige Video warten, welches erst jetzt freigeschaltet wurde und somit hat sich das ganze nun um fast einen Monat verschoben... Evtl. verschieb ich den Post mit der Zeit dann dahin zurück und den Clip nochmals separat für heute, aber das weiss ich noch nicht genau.


Am Dienstag (16. April) stand ich für den Tierschutz vor der Kamera. Der STS (Schweizer Tierschutz) macht mehrmals im Monat Reportagen in Tierheimen und stellt die Clips dann bei Tierreport.ch online.
Ich wusste (wie schon bei der Generalversammlung..) bis kurz vorher noch nicht, was ich anziehen sollte.. Das Tragische: dabei lag ich die ganze Nacht im Halbschlaf im Bett, weil mein Hirn nicht abschalten wollte vor lauter: "Was ist morgen wohl für Wetter und was ziehen wir für welchen Fall jeweils an, plus Ausweichmöglichkeiten", etc.. Grund war eigentlich, dass mich zu viele verschiedene Wettervorhersagen dann durcheinander gebracht hatten. Ich hatte mit miesem Wetter gerechnet, aber dann war strahlendste Sonne und warm. Stiefel und Pulli wären dementsprechend unpassend.. xD' Seit Sonntag hab ich ja wieder meine Hotpants ausm Schrank geholt (.. meine zig Stück..) und ach herje, wie liebäugelte ich doch damit. Allerdings wusste ich nicht, ob das dann bisschen doof kommt, wenn ich so dort aufkreuze. Also packte ich zur Sicherheit noch lange Hosen ein. Ok, das war also schon mal mein vorab-Stress. Ausserdem hatte ich einen "speziellen Beifahrer":
Eine Mexikanische Rotknievogelspinne. Nebst den Katzen würden wir nämlich auch noch diesen Exoten zum Platzieren vorstellen.

Das ist "Sami". Einer der Katzen, die vorgestellt wurden.

Paparazziiii.. Einstellungen und Notizen werden gemacht..

^
Um 14 Uhr stand ich wie verabredet parat, aber das Reporterteam hatte etwas Verspätung. Moderatorin war die absolut bezaubernde und soo liebe Liza Andrea Kuster (Miss Earth Switzerland 2010) und unsere Kamerafrau Lolita Morena (jup, die :3). Es war geplant, dass wir in ca. 2 Stunden durch wären. Nun kam es aber so, wie es kommen musste: die Technik versagte. Keine Tonübertragung. Noooes..! Erst dachten wir, es sei die Kamera, dann wars aber doch das Mikrofon.
Okay, das hiess dann: Herumtelefonieren. Beim zweiten Versuch hatte ein Geschäft tatsächlich ein passendes Mikro zur Vermietung und so sind Lizan und ich schnell hingefahren. Dort erklärte uns der Fachmann jedoch, dass das Mikro okay sei, allerdings der Empfänger für die Kamera kein Empfänger sondern leiiider ein Sender sei.. argh! Lolita hatte das leider versehendlich vertauscht und so musste uns der freundliche Herr einen passenden Sender raussuchen.
Mittlerweile wars schon 15:30 Uhr. Während Lizan und ich uns um das Ersatzgerät kümmerten, machte Lolita bereits im Katzenheim einige Aufnahmen. Stefan (der Fachmann) machte uns einen ganzen Koffer mit Technikkrams parat und schon gings zackig zurück zur Katzenstation.

Als Erstes kam das Interview mit der Katzenheimleiterin und kurz darauf mein Einsatz: mit der Vogelspinne! Leider war die irgendwie ziemlich eingeschüchtert und versteckte sich unter dem Holz.. Das war etwas ungünstig, weil man sie so nur schlecht filmen konnte. Ich wollte es auch nicht riskieren, sie auf die Hand zu nehmen, weil, falls sie davonrennt, würd ich sie nicht mehr einfangen können und sowas musste im Freien echt nicht sein (wir sassen ja draussen). Aber sonst lief es gut. Ich hatte eine kleine Startschwierigkeit, weil ich mich beim Wort "Mexikanische Rotknievogelspinne" etwa 3x versprochen hatte, aber danach gings.

Etwas, was mich aber super nervte: der Wind. Der wirbelte mir die ganze Zeit die Haare umher und ich muss echt sagen, ich hab keiiiiiine Ahnung, wie meine Haare dann schlussendlich aussahen - jedenfalls sicher nicht so, wie sie sollten.. Nächstes Interview war mit den Katzen Samy und Sheela. Das sind zwei Perserkatzen und eigentlich sehr "chillig". Leider war Samy nicht ganz so begeistert von den Aufnahmen und war ziemlich zappelig. Am schwierigsten waren die CloseUp-Aufnahmen, weil Samy sich strickt weigerte, in die Kamera zu schauen.... xD' (irgendwie kenn ich das von meinem eigenen Kater..).
Nun folgte noch das letzte Katzenpaar: Snoopy und Tömeli. Auch da war es nicht sehr einfach, denn Tömeli versteckte sich im Kratzbaum. Er liess sich zwar streicheln und schnurrte dabei, aber kam nicht heraus. Mit Spielzeug lockten wir ihn hervor - dann noch ganz schnell drehen, ehe sie es sich nochmals anders überlegen. Zum Schluss gabs noch 'ne Verabschiedungs-Aufnahme und somit hiess es: Feierabend.

Wegen der Verzögerung mit der Technikpanne musste das Reporter-Duo sich mit der Abreise beeilen (der Zug wartet ja nicht). Daher blieb leider keine Zeit mehr für ein gemeinsames Foto - aber das kommt vielleicht noch! :3

Natürlich kann ich euch den Clip nicht vorenthalten.


Oh Gott, ich kann euch gar nicht sagen, wie erleichtert ich bin, haha.. Ich hatte mit einem übleren Resultat gerechnet.. xD' Bis auf die Stelle, an der man mein Ohr so blöde zwischen den Haaren sieht (und meinem Versprecher) ist das Ergebnis doch echt gut geworden..!
(und was macht mein Freund? Der zählt die "ähm"s, wie bei Robin von "How I Met Your Mother".... >o<' .. xD'').
Ich hoffe, es gefällt euch. Das Outfit seht ihr da im Clip. ... Und wer kein Schweizerdeutsch spricht, versteht hoffentlich wenigstens das Eine oder Andere..

Montag, 6. Mai 2013

Kaiserschnitt bei einer Katze

Heute mal ein Eintrag von meiner Arbeit (mit vielen ein paar Fotos!): Vergangene Woche gab es bei uns in der Tierarztpraxis einen Notfall-Kaiserschnitt bei einer Katze. Die Besitzerin hatte angerufen, dass ihre hochträchtige Kätzin plötzlich grünen Ausfluss habe. In so einem Fall: sofort zum Tierarzt! Irgendwas stimmt dann mit den Welpen nicht. So machten wir eine Röntgenaufnahme zur Übersicht und der Entscheid "Kaiserschnitt" wurde gefällt.

Hier wartet sie noch auf ihre Narkose. Das ist eine Neva Masquarade :3

Derweil machte ich im OP alles bereit, inklusive Wärmekissen, Infrarot-Lampe, Tücher zum Abrubbeln und Absaugschlauch für die Katzenwelpen. Sobald die Mutterkätzin narkotisiert ist, muss man ziemlich schnell arbeiten, damit die Jungen nicht so viel vom Narkosemittel abkriegen. Also schnell den Bauch rasieren, auf dem OP-Tisch und Operationsfläche waschen und desinfizieren. Parallel dazu bereitet sich die Tierärztin vor, mit Händewaschen, etc. und los geht's.

Die Gebärmutter ist schnell gefunden, wird eröffnet und die Katzenbabys werden eins nach dem anderen herausgeholt und auf je ein Frottiertuch gelegt. Nun kommt mein Part: Da die Ärztin mit der OP zu Gange ist, muss ich dafür sorgen, dass die Jungen zu Atmen beginnen. Dafür sauge ich mit einem Schlauch stückweise die Atemwege vom Schleim frei. Früher "schwenkte" man die Welpen im grossen Bogen von oben nach unten mit Schwung. Klar, der Schleim wurde auf den Boden herausgeschleudert, aber dieser Schwung wirkt wie die Zentrifugal-/Fliehkraft und drückt das Blut in den Kopf des Welpen - was natürlich super ungesund für das Gehirn ist (und welcher Welpe will schon, kaum ist er auf der Welt, Achterbahn fahren.. Ok, will auch ein ausgewachsenes Tier nicht.. xD'). Daher muss man einfach so gut es geht den Schleim raussaugen und wenns sein muss mehrmals zwischendurch.

(beim unteren Bild: links das Erste, rechts das Dritte und oben rechts wäre noch das Zweite, aber das ist da grad vom Tuch bedeckt).

Bei Kaiserschnitten mit mehreren Welpen sollten möchlichst genügend Gehilfen anwesend sein (mindestens zwei), immerhin ist man hier dafür verantwortlich, dass die Jungen überleben - also eigentlich den Part zu übernehmen, den im Normalfall das Muttertier hätte. Bei diesem Fall waren es drei Kätzchen und die Rubbelarbeit hatten meine Auszubildende und ich zu erledigen. Das erste (eigentlich das Mittlere, wenn man die Reihenfolge im Bauch berücksichtig) und das dritte (hintere) Kätzchen lag in meiner Obhut. Beim Herausholen des Ersten hatte die Ärztin die Befürchtung, dass es schon tot war und auch das Hinterste machten keinen guten Eindruck. Im Gegenteil, da lag wahrscheinlich der Ursprung von dem Problem mit dem Ausfluss. Das Fruchtwasser hatte nämlich irgendwelche Eiterfetzen drin. Mit grosser Wahrscheinlichkeit wäre das Kätzchen gestorben und hätte die anderen beiden wohl in Gefahr gebracht. Das zweite Kätzchen, das rausgeholt wurde, war das, welches vorne beim Geburtskanal lag und die besten Vitalfunktionen zeigte. Um das kümmerte sich meine Azubi, sobald ich den Schleim draussen hatte. Das erste Kätzchen begann ziemlich schnell schon mit Bewegen und Atmen und auch das Zweite machte sich gut. Nur um das Dritte machte ich mir anfangs etwas Sorgen. Während die anderen beiden schon fiepsten, kamen von dem nämlich noch nicht viele Laute (während #1 schon lautstark rief.. xD könnt ihr ja mal bei Youtube schauen. Das klingt soo süüss!!). Mit fleissiger Massage setzte die Atmung auch bei ihm ein und es schien sich endlich von selbst zu bewegen. Somit hatten wir alle drei Katzenwelpen durchgebracht und das Erste wollte bereits schon davon krabbeln, haha. Das klingt so nach einer 3-Minuten-Arbeit, aber da ist man schon eine Weile dran. Hab leider nicht auf die Uhr geschaut, aber mit dem Trockenrubbeln und "Aktivieren" ist man schon schätzungsweise 20 Minuten dran. Bei Komplikationen natürlich dann länger. Oder wenn es mehrere Jungen pro Gehilfin sind. Die Mutter war noch auf dem OP-Tisch, aber auch sie hat das Ganze gut überstanden.
Hier sind die Kleinen auf dem Wärmekissen und unter der Infrarot-Lampe.

Schlecht ist allerdings, dass sie noch nie zuvor Junge hatte und nun die Geburt gar nicht "mitgekriegt" hat. Sie kennt das alles also gar nicht und hatte nicht die Möglichkeit durch normales Gebären instinktiv (und durch die daraus schiessenden Hormone) in die Mutterrolle zu wechseln. Oft haben solche Katzen dann "Startschwierigkeiten", weil sie nicht miterlebt haben, dass und wie sie gerade Mütter geworden und zu diesen Babys gekommen sind. In diesen Fällen müssen die Besitzer einfach auch mitaufpassen und schauen, dass sie nicht zu grob oder rücksichtslos mit den Kleinen ist. Dass sie die nicht wegkrabbeln lässt oder sich irgendwie draufsetzt oder legt. Und natürlich auch, dass die Welpen zum Säugen kommen. Allerdings war es echt interessant zu sehen, dass, kaum hatte sie die Katzenbabys gesehen und diese zu Rufen angefangen hatten, sie nach einer Minute total unruhig in ihrem Transportkorb wurde, sich x Mal gewendet und gerollt hat und den Blick dann ganz starr auf die Kleinen gerichtet hatte (die Kätzchen wurden für die Heimreise noch von ihr separiert, damit unterwegs nichts passieren konnte). Wahrscheinlich hat sie doch schneller als befürchtet begriffen, dass das ihre Jungen sind, diese nach ihr rufen und sie sich um sie kümmern muss.

Ich bin gespannt, wie die werden! Noch sind sie ja vom Fell her ganz weiss, aber das ändert sich dann wohl noch. Ach ja, die zwei, die ich gerubbelt hab, sind beides Männchen und das andere ist ein Weibchen. Zum Schluss noch ein Foto vom dritten Kätzchen:
.... <3.
Werdet gross, gesund und munter..!! xoxo.

Samstag, 23. März 2013

Katzenfummelbrett - self-made | making of.

Wie ihr von den letzten Posts mitgekriegt habt, hielt ich einen Vortrag an der Generalversammlung des Tierschutzes und da ging es unter anderem um das "Katzenfummelbrett". Das erste Mal gesehen, hatte ich es bei VOX in der Sendung "Hund, Katze, Maus" und mir schon lange mal vorgenommen, selbst eins zu basteln - auch wenn ich weiss, dass mein Kater sich dafür eh nicht begeistern lässt. Dafür war er schon immer zuuu bequem und unbeholfen. Nun kommt hinzu, dass er ja auch nicht mehr der Jüngste ist und so. Aber immerhin wurde das Brett nun auch wegen der Präsentation "Katzenfütterung interessant gestalten" gebraucht, also kam ich nicht mehr drumherum.

Natürlich musste ich als erstes die Homepage durchstöbern: www.katzenfummelbrett.ch
Da findet ihr soooooo vieles. Tolle Module, Tipps und Tricks, viele Fotos und somit auch Ideen von anderen Katzenbesitzern, die es nachgebastelt haben. Das Ganze ist eine echt geniale und vorallem auch nützliche Idee. Ich verweise euch an dieser Stelle gerne nochmals auf meine Präsi, die ich halten durfte, in der es um die Natur der Katze geht, wie diese heute bei vielen Katzen untergraben wird und was man dagegen tun kann.
Mein Katzenfummelbrett sollte ja hauptsächlich zum Angucken dienen und nicht irgendwelchen Terminator-Angriffen standhalten. Daher konnte ich es etwas lockerer angehen und hab mich (entgegen meinem eigentlichen Bauplan) für etwas sehr schlichtes entschieden:

Links unten sind Klopapierrollen. Die sind schreg geschnitten und angeklebt. Oben wäre eine Granini-Flasche, die später auf die halbe Grösse geschnitten und ebenfalls aufs Holzbrett befestigt wurde. Ich hatte sie geklebt, aber wahrscheinlich wäre es besser, sie anzuschrauben.. Die Fläche für den Klebstoff ist zu wenig und wenn da 'ne Katze drangeht, die etwas rabiater rumfummelt, reisst sie es vielleicht ab. Dann, mittig ist ein Eierkarton und dieses Dings von Toffifee xD Unten die berühmte Cola-Flasche und rechts davon sind Holzstäbchen. Rechts oben wären noch Haushaltspapierrollen in Pyramidenform, denen aber noch die Löcher fehlen.. xD' Kommt noch!

Nun gehts ans Making of!
Weil ich noch nicht wusste, wie gross mein Brett sein würde, hab ich beschlossen, die Module vorab einzeln zu basteln (sofern möglich) und dann die Massen vom Gesamten abschätzen. Das Modul mit den Klopapierrollen hab ich zuerst auf ein Karton geklebt und die Pyramide war ja einfach abzumessen. Auf das Holzbrett kamen dann Markierungen für die Holzsstäbchen, die eine Mindestlänge von 4,5cm haben sollten.
Hier schneide ich gerade die Löcher in die Pyramidenrollen. Charlie durfte dann mitm Pfötchen herhalten, ob das so auch geht xD Was übrigens die Lochgrössen angeht: die müsst ihr bisschen eurer Katze anpassen. Klar, je kleiner das Loch, desto schwieriger ist es dann, an das Futter heranzukommen, aber wenn die Pfote nicht mal reinpasst, hat das Ganze ja null Sinn.
Die Löcher in die Flaschen, bzw. die Granini-Flasche köpfte ich mit einem Küchenmesser. Anders war sie nicht kleinzukriegen... Aber bitte, bitte, bitte, Vorsicht! Nicht dass dann noch ein Finger auch mit ab ist..!
Eigentlich wollte ich dann noch ein Modul machen, bei dem die Katze eine Flasche kippen muss, damit das Futter rausfällt. Auch wollte ich so ein "Netz" spannen, bei dem die Futterstücken darunter liegen oder bisschen mehr mit Joghurt-Bechern. Allerdings dachte ich mir dann, dass es vielleicht too-much wäre, wenn ich das dann vorstelle. Will die Leute ja nicht abschrecken..! Deshalb sieht's halt irgendwie bisschen fad aus. Meine Sis meckerte deswegen die ganze Zeit, dass das gar nicht nach einer Arbeit von mir ausschaue - ich bin ja eigentlich Perfektionistin... Aber solche Bretter kann man ja auch nach und nach ergänzen (oder mit der Zeit bestimmt auch reparieren.. xD) und naja, ich hab ja keinen Tiger zu Hause, der das ganze Ding auseinander nimmt.

Und da wären wir schon beim nächsten Schritt: der Test am lebenden Objekt. In meinem Falle kriegte es natürlich mein Kater vorgesetzt und wie ihr aufm Foto seht: Begeisterung sieht anders aus... Er kam erst ganz gierig, weil ich mitm Futtersack geraschelt hab, aber dann kippte ich es ja über die Stäbchen. Na ja, ich glaube, in dem Moment hat er mich gehasst.. Er fand das nämlich 'ne ganz dumme Idee xD'
Das demonstrierte er dann auch, in dem er einfach die Stückchen ausserhalb futterte.. Aber ok, ich habs nicht anders erwartet. Einen alten Kater noch an sowas zu gewöhnen, ist schwierig. Da heissts einfach: versuchen. Wenns klappt, dann ist super, aber wenn nicht, dann eigentlich nicht soooo verwunderlich.. Ausserdem hatte ich schon mal versucht, seinen Killerinstinkt zu wecken und legte ihm für den Anfang mal einen kleinen halb zerrissenen Futtersack hin, bei dem er das Futter rausholen sollte. Na ja, wie soll ich sagen..? Pitchui wäre jetzt in der Wildnis verloren.. xD Er schnupperte und fummelte schon bisschen was am Sack herum, aber das war dann mehr ein Streicheln, das natürlich nix brachte und natürlich wurde dann verzweifelt zu mir geschaut, damit ich ihm helfe. Von dem Ganzen gibt's noch ein (laaanges) Video... xD' Was für 'ne Unbeholfenheit. Aber ich liebe ihn <3!

Jedenfalls, lasst euch von meinem Scheitern nicht abhalten oder gar demotivieren! Auf keinen Fall!! So ein Katzenfummelbrett ist was ganz Geniales für Katzen - für die Einzelne, aber auch für mehrere! Googelt euch mal durch. Auf Youtube gibt es x Videos dazu. Vielleicht bringe ich mein Brett einer Freundin und teste es an ihren Katzen aus. Die würden sich bestimmt dafür begeistern lassen und natürlich würde ich dann auch Beweisfotos machen :3

Viel Spass beim Basteln!! xoxo.

Donnerstag, 21. März 2013

"Katzenfütterung spannend gestalten" - Präsentation (Tierschutz-GV)

Wie versprochen der Blogpost zu meiner Präsentation an der Generalversammlung des Tierschutzes. Ich werde den Text meines Vortrags hier einfügen. Als wärt ihr dabei gewesen, haha. Wie ich im vorherigen Post schon geschrieben hatte, leitete ich meinen Vortrag mit einem Video ein - hätte es funktioniert.. xD'


"Katzen sind Jäger. Was für uns so aussieht und wir deshalb als "spielen" bezeichnen, ist für die Katze stets die "Jagd" - ihre Passion. Sie sieht ihr Ziel als Beute an und nicht z.B. als schön fabriziertes Spielzeugkügelchen mit einem süssen, aufgestickten Gesicht und einem Glöckchen darin, das man zum Spass durch die Gegend wirft. Es weckt ihren Jagdinstinkt und deshalb geht es darum, sich die Beute zu erkämpfen und natürlich zu "erlegen". Katzen arbeiten gerne, was das angeht. Dieses Erfolgserlebnis teilen sie auch gern mit ihren Menschen und bringen daher nicht selten eine erbeutete Maus nach Hause - ob tot oder noch lebendig (oder etwas dazwischen...?), ok, das variiert, aber es ist selten zur Freude des Besitzers..

Oder ein anderes Beispiel: Katze vs. Klo-Papier.. Das haben wahrscheinlich schon viele von Ihnen gesehen und sich gefragt: "Was zum.. wiiiesooo?!". Okay, das ist das, wie wir die Katze dabei sehen. Ein Doofi beim sinnlosen Chaosmachen. Aber wie sieht es die Katze selbst? Für die ist das purer Ernst..!! Der Kampf auf Leben und Tod, der immer wiederkehrende Krieg gegen das böse Monster "Klo-Papier".


An dieser Stelle hatte ich einen Comic-Strip gezeigt, den ich mal auf icanhascheezburger.com gesehen hatte.

"Hat eine Katze keinen Freilauf, fallen wichtige Aktivitäten weg, die zu ihrem natürlichen Verhalten gehören, wie das Pirschen, Lauschen, Ausharren, Strategien ausdenken, usw. Die Katze braucht nur noch ans Fressgeschirr zu gehen und alles runterzuschlingen. Das bedarf weder körperlicher, noch geistiger Anstrengung. Bald geht es nur noch darum, zu fressen und zu schlafen. Folge davon ist eine Gewichtszunahme, was die Katze noch träger und umso fauler macht. So schliesst sich der Teufelskreis.

Schauen wir uns ein Beispiel einer Katze an, die von ihrem Futter 100% benötigt:
      60% Grundumsatz
      10% Wärmeentwicklung
      30% alle anderen Aktivitäten

Wenn diese "anderen Aktivitäten" sich allerdings auf praktisch gar nichts beziehen und daher weniger Kalorien benötigen, z.B. nur 20% gebraucht werden, entsteht ein Überschuss an Kalorien, was unweigerlich zur Gewichtszunahme führt.

Viele Katzenbesitzer glauben auch, sich die Liebe ihrer Samtpfoten mit Futter erkaufen zu müssen. Allerdings betrachten die Katzen ihren Besitzer dann nicht als den Tollsten der Welt, den sie so lieben und schätzen, weil es immer was leckeres gibt, sondern einfach nur als den Dosenöffner, der immer wieder an seine Pflicht erinnert werden muss. Manchmal möchte die Katze mit ihrem Miauen aber nur die Aufmerksamkeit für sich, Streicheleinheiten oder einfach etwas erzählen.

Zurück zur Frage zum Energiebedarf. Der tägliche Energiebedarf einer Katze beträgt durchschnittlich ca. 60-85 kcal / KGW (=kg Körpergewicht). Als krokreteres Beispiel: das sind für eine Katze von 4,5kg um die 315 kcal.
Ein tägliches Überangebot von 5g Futter mit etwa 20 Kalorien kann sich nach einem Jahr in 700g Fettgewebe bemerkbar machen. Stellen Sie sich 'mal vor, es geht immer so weiter..?!
Ein Scheibchen Käse oder Wurst entspricht vom Kaloriengehalt her einer vollständigen Katzenmahlzeit und im Gegenzug als Vergleichsbeispiel: Eine Maus enthält ca. 55% Eiweiss, 8% Kohlenhydrate und 8-12% Fett - und das bei nur 30 Kilokalorien. Ernährt sich eine Katze nur von Mäusen, frisst sie daher etwa 8-15 Mäuse am Tag - und die wollen auch erst alle erbeutet sein..!
Als Faustregel gilt:
     Katze mit wenig Aktivität: 60 kcal/kg -> 270 (wieder für eine Katze von 4,5kg gerechnet)
     Katze mit durchschnittlicher Aktivität: 70 kcal/kg -> 315
     Katze mit hoher Aktivität: 80 kcal/kg -> 360

Mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt entsprechen eigentlich der Physiologie der Katze. Oft bleibt berufstätigen Besitzern nichts anderes übrig, als dass sie den Futternapf morgens bis an den Rand zu füllen, damit ihr Stubentiger auch sicher den ganzen Tag niemals hungern muss. Vielleicht gibt es im Mehrkatzenhaushalt auch eine, die den anderen alles wegfrisst, was das Management umso schwieriger macht.

Man sieht, es gibt somit diverse Faktoren, die die Gesundheit unserer Lieblinge gefährden und das in einer Zeit, in der wir eigentlich praktisch alles tun und kaufen, damit es ihnen gut geht. Wieso also nicht auch dieses Problem angehen? Es ist nämlich keineswegs zu unterschätzen. Geschätzt sind zurzeit 40% von unseren Stubenhockern übergewichtig und leider ist die Tendenz dieses Anteils steigend.
Fettleibigkeit hat die gleichen gesundheitlichen Auswirkungen wie für uns Menschen. Angefangen bei der eingeschränkten Bewegungsfreiheit oder Problemen im Skelett, bis zu Diabetes oder Herzversagen. Die Katze soll und darf ruhig für ihre Nahrung etwas leisten, denn es entspricht ihrem natürlichen Verhalten. Es gibt verschiedene Methoden, wie das Futter zu verstecken, bis zu kniffligen Denkaufgaben um dran heranzukommen. Heute gibt es dafür etliche Spielzeuge, aber wer es nur mal ausprobieren oder einfach gerne selbst kreativ sein möchte, für den empfiehlt sich ein sogenanntes "Katzenfummelbrett".


"Man kann es leicht selber basteln und das schon mit simplen Sachen. Eine Baslerin erfand(?) dieses „Katzenfummelbrett“ und bietet auf ihrer Homepage Bastelanleitungen an. Dort gebraucht man diverse Dinge, die man normalerweise wegschmeissen würde: z.B. Klopapierrollen, Plastikflaschen, Eierschachteln, usw. Auf der Homepage gibt es auch sehr viel Anschauungsmaterial an, wie Fotos und Videos von den Werken anderer Katzenbesitzer.
Die Vierbeiner sind angetan von dieser Herausforderung, sollten aber auch eine reelle Chance haben, an die Trockenfutterstückchen heranzukommen. In der Natur gelingt nur 1 von 15 Jagdversuchen, aber sie sind ja auch den ganzen Tag dabei. Bleibt der Jagderfolg durch diese Spielsachen aber immer aus, ist Frust vorprogrammiert.

So ein Katzenfummelbrett ist für die Einzelne, aber auch für einen Mehrkatzenhaushalt sehr interessant. Man beschäftigt sie und gleichzeitig belohnen sie sich selbst für ihren Fleiss, sobald sie an das Futter herankommen.
Auch für uns ist es schön und unterhaltsam auszusehen, wie sich unsere Katzen beschäftigen und ein langweiliges Leben muss und sollte auch bei einer Hauskatze nicht sein
".

Im Hintergrund wurden einige Fotos von Maru eingeblendet. Eigentlich wollte ich einen meiner Lieblingsvideos von ihm vorführen, aber dann wäre die Präsentation wahrscheinlich zu lang geworden - und hätte ja dann eh nicht geklappt.... xD'

Diese Katze, die Sie gerade sehen: das ist Maru. Von ihm gibt es etliche Videos im Internet und er ist ein Musterbeispiel einer Stubenkatze, die sich aus allem ihr eigenes Abenteuer macht und vielleicht auch ein bisschen eine Motivation, die eigene Katze wieder etwas anzutreiben.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen kleinen Einblick in diese Thematik verschaffen und bedanke mich fürs Zuhören.
".

So. Nun seid ihr auch irgendwie dabei gewesen, haha. Die Leute haben zum Teil bei den Fotos in der Präsi gelacht und es kam an. Auch mein selbstgebasteltes Katzenfummelbrett wurde dann bestaunt. Dabei war das irgendwie total spärlich... xD' Aber dazu dann noch der separate Eintrag.
Da dies hier mein Blog ist und ich nicht an irgendwelche Angaben gebunden bin, möchte ich zum Schluss wenigstens hier das Maru-Video einbauen :3 Habt Spass!

... gosh, ich liebe diesen Kater xD

Donnerstag, 21. Februar 2013

random-post.

Zurzeit drehen meine Schwester und ich täglich Videos. Ist eine Art "follow us around". Das letzte Mal, dass wir das gemacht haben, war ja im Urlaub letzten Sommer. Nun ist es zur Dokumentation unserer Woche, in der wir irgendwie 'ne WG mit Ilker führen, während unsere Eltern im Ausland sind. Mal sehen, was man dann alles davon brauchen kann.... xD'

Hm, was könnte man so erzählen? Heute hatte ich einen "spannenden" Harnuntersuch bei 'ner Katze. Hab schon seit langem nicht mehr so schöne Tripelphosphate (Harnkristalle; genauer Struvit) gesehen.
Gemein wars, dass sie auf den ersten Blick fast wie Calciumoxalate aussahen. Da musste ich gleich den Lehrling dazu holen :3 Leider sind sie aufm Foto nur sehr klein.. Das sind diese viereckigen (fast quadratischen) Kristalle aufm Bild.

Die Katze, bzw. der Kater hatte seit zwei Tagen Harndrang, konnte aber kaum Wasser lösen, weil die Kristalle die Harnröhre beinahe verschlossen hatten. Sowas ist keineswegs zu unterschätzen. Während Kätzinnen zum Teil selbst grössere Harnkristalle ausscheiden können, verstopft die Harnröhre bei den Männchen schnell, wodurch die Blase sich immer weiter füllt und wenn man das nicht behandelt, wird das lebensbedrohlich. Der Urin staut bis in die Niere, was dann wie 'ne Art "Selbstvergiftung" bewirkt, da die Abfallstoffe nicht ausgeschieden werden können. Ausserdem tut so 'ne Blase übelst weh.. Tut man weiter nichts, stirbt der Kater dann daran. Wenn euer Kater also nur noch tropfweise uriniert oder ihr blutige Urintropfen aufm Boden seht, lieber 1x zu viel zum Tierarzt, als zu wenig..!!
Mein Kater hatte auch mal sowas. Allerdings waren es keine Harnkristalle. Eigentlich wissen wir bis heute nicht, was sein Problem, bzw. der Auslöser war. Er konnte einfach irgendwann nicht mehr urinieren und hatte dann eine sogenannte "Überlaufblase". Dann tropft es eben ständig nur noch raus und die Blase war so gross, dass die Muskeln keine Kraft mehr hatten, sie auszudrücken. Damals war er zuerst paar Tage kathetrisiert beim Tierarzt und anschliessend (weil es offensichtlich ein komplizierteres Problem war) gleich für drei Wochen im Tierspital. Das war echt bisschen schwierig, weil es ein ziemliches Auf und Ab war. Es erfolgte eine teure OP und mein Pishui hatte wirklich eine harte Zeit. Mit Dauerkatheter durch die Bauchdecke, damit er trotzdem noch urinieren konnte, sofern er wollte. Mal konnte er das, mal nicht. Aber wenigstens hatten wir eine super nette Ärztin, die ihn behandelte und einen Kater wie Charlie, der nun wirlich ein phänomenaler Musterpatient ist, kann man nur lieb haben <3. Er liess alles mit sich machen und nicht mal beim Verbandwechsel brauchte die Ärztin Hilfe.

Charlie hatte echt Glück, dass wir dran bleiben wollten, denn da der Verdacht eines nicht-zu-erholenden Problems des Nervensystems bestand, wurde uns paar mal geraten, ihn einzuschläfern. Wie gesagt, keiiiine Ahnung, was er damals genau hatte, aber Hauptsache, er wurde wieder gesund. Mittlerweile hat er ja wieder neue Baustellen, aber auch die meistert er gut. Er ist der Beste..!! <3

Zum Schluss noch ein Instagram-Foto von meinem tollen neuen Oberteil - in rot!
Ich liebe rot <33 xoxo!

Dienstag, 18. Dezember 2012

Tierische Weihnacht?

Noch kein Weihnachtsgeschenk? Na, dann los! .. aber bitte keine Tiere!!

Dieser Blogpost hätte vom Zeitpunkt her eiiigentlich schon eher kommen sollen, denn wie wir es in der Tierarztpraxis wieder erleben, es ist wieder aktuell. Und zwar geht es um Weihnachtsgeschenke. Allerdings nicht irgendwelche, sondern die, die eigentlich lieb gemeint, aber oft zu wenig überlegt sind: Tiere.
>Es ist keine Seltenheit, dass Kinder ihren Eltern Ewigkeiten in den Ohren liegen, weil sie sich einen Hund, eine Katze, Kaninchen, ein Pony, einen ganzen Zoo plus Bauernhof u.s.w. wünschen. Irgendwann kommt der Weihnachtsgeschenke-Stress und damit oft die spontane Idee "Schenken wir doch ein Haustier!". Andere vereinbaren vorher Regeln und Bedingungen mit den Kindern, wie zum Beispiel gute Noten, aber sehr, sehr oft: "Aber dann kümmerst du dich um das Tier! Gehst mit ihm raus, kämmst es und putzt das Klo / Gehege!". Mal ganz ehrlich: jedes Kind, dass sich ein Haustier sooo sehr wünscht, willigt sowas ein. Aber Fakt ist: sie sind sich dessen doch meistens gar nicht bewusst, was das heisst, was das für eine Verantwortung mit sich bringt und dass ein Tier für mehrere Jahre da ist. Meistens läuft das so, dass die Abmachungen am Anfang schön eingehalten werden und mit der Zeit nachlassen. Aber wieso ist das so? Jeder weiss, Interessen ändern sich - und bei Kindern schnell! Besonders wenn sie dann langsam älter werden und andere Dinge im Kopf haben. Schlussendlich bleibt alles dann doch an den Eltern hängen.
Ich gestehe, mein Kater war auch ein Geburtstagsgeschenk an mich, aber daher kann ich auch aus Erfahrung sprechen: funktioniert nur in seeehr seltenen Fällen. Auch ich hab meinen Eltern alllllles versprochen, was sie von mir erwarteten; musste aber vorher jahrelang betteln, dass das überhaupt mal zur Debatte stand, eine Katze zu haben. Irgendwann (1998) war es tatsächlich soweit und mein Charlie trudelte bei uns ins Haus. Das mit dem Kistchen sauber machen hielt.. hm.. vielleicht 4-5 Monate an oder so und ab da wurde es dann irgendwann nicht mehr sooo cool, ständig hinzurennen. Dann war eh langsam Sommer und da wollte man doch lieber draussen spielen..! xD Mich packte ab und zu wieder der Ehrgeiz, wenn meine Eltern sagten: "Charlie gehört jetzt Mama, weil sie immer alles machen muss und du nichts!". Das fand ich nicht so cool und bemühte mich wieder - für kurze Zeit..
Es ist nun mal einfach so, dass Kinder das irgendwann satt haben und die, die sich drumherum schlängeln können, die tun's. In unserer Familie ging das, aber ich seh's bei uns in der Praxis, dass das oft zu Problemen führt und wenn die Tiere dann allen zu lästig werden, so schiebt man sie ins Tierheim ab. Im Grunde liegt der Fehler einfach darin, dass man sich das zu wenig überlegt hat und weil sich die Eltern einfach dessen bewusst sein müssen: Ganz egal, was Ihr Kind hoch und heilig verspricht, im Endeffekt sind Sie für das Tier verantwortlich und nicht selten, bleibt es an Ihnen hängen. Bleibt dafür überhaupt die Zeit nebst der Arbeit?

Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist der Faktor "Kosten". Tiere kosten! Angefangen beim Futter, über zu den Accessoires, Utensilien wie Näpfe, Kratzbäume, Spielzeug und dann Hundesteuer, Kurse, etc. Hinzukommt dann noch der Tierarzt. Impfungen, Chip, Kastration ist soweit irgendwie der Standart. Aber Tiere können wie wir Menschen krank werden und das auch ernsthaft. Sie können viele gleiche Krankheiten wie wir bekommen, müssen operiert werden, brauchen gegebenenfalls Spezialfutter, Medikamente und hey Leute, das ist zum Teil wirklich teuer! Wir erleben es so oft, wie manche aus allen Wolken fallen, wenn man ihnen diese und jene Preise nennt und ich persönlich finde es am aller härtesten, wenn die Besitzer bereit wären, alles für ihre Lieblinge zu tun und allen Aufwand auf sich zu nehmen, es aber nicht können, weil ihnen das Geld dazu fehlt.
Wir im Team haben schon mehrmals darüber diskutiert und es ist leider echt sehr oft so, dass die Tiere zu unüberlegt angeschafft werden oder Abmachungen getroffen werden, auf die man sich nicht zu 100% verlassen kann. Ich bin da ein gutes Beispiel dafür. Man weiss, dass ich meinen Kater echt liebe und ich würde alles für ihn tun. Schon damals hab ich es nicht mal toleriert, dass irgendwer es überhaupt wagen würde, schlecht über meinen "Piitchui" zu reden. Ich wurde auch oftmals gehänselt als "Katzenfreak" und so. Aber selbst ich konnte meinen Versprechungen nicht gerecht werden.

Es gibt Tierheime, die zur Weihnachtszeit keine Tiere mehr platzieren um eben die Leute darauf aufmerksam zu machen, dass sie keine Gegenstände sind sondern Lebewesen, für die man für diverse Jahre die Verantwortung übernimmt. Das Tier konnte sich nicht aussuchen, wo dass es leben wird und wenn ihr euch für ein Haustier entscheidet, dann seid aber auch bitte so fair und bietet ihm ein würdiges Leben mit viel Liebe, Zeit und Freude und allem, was es braucht - es wird es euch danken!

Daher: Tiera ja, aber nicht unter dem Weihnachtsbaum, im Osternest oder zum Geburtstagskuchen dazu. Diese Anschaffung will gut überlegt sein, ob man das alles tragen kann, wer "wirklich" die Verantwortung trägt (und ein 8-jähriges Kind kann das nun mal nicht..!) und ob es auch von den Arbeitszeiten her überhaupt drin liegt. Ansonsten kauft man sich vorerst lieber mal ein Stofftier oder so, denn das bringt von allen den geringsten Aufwand und Bindung mit sich.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Pitchui's Baustellen.

Zurzeit hat Charlie (aka Pitchui / Pishui xD) wieder ein kleines grösseres Problem... Neulich (ist mittlerweile auch schon bald ein Monat her.. xD' Dieser Blogpost wurde eben auch schon vor längerem angefangen.. *hust*) rief meine Vater mich in der Praxis an, weil mein Kater wahrscheinlich wieder ein "Hypo" hatte. Kleine Vor-Info: Charlie ist Diabetiker und erhält deshalb 2x täglich (im 12-Stunden-Abstand) Insulin unter die Haut gespritzt. Er hat schon länger die gleiche Dosierung und es kann mal sein, dass wenn er z.B. nicht richtig frisst, es erbricht oder gar der Körper wieder weniger Insulin bräuchte, weil es sich wieder etwas reguliert hat, er in eine Unterzuckerung, ein sogenanntes "Hypo" fällt. In so einem Falle: sofort Honig ins Maul schmieren.
Meine Familie kennt das ja bereits, denn das kam bei Charlie schon mehrere Male vor. Dementsprechend wusste mein Vater was er zu tun hatte und gab mir Bescheid. Die Blutglukoseuntersuchung (Blutzuckerspiegel) bestätigte es: der Wert war immer noch unterhalb dem Mindestwert, obwohl die Honigeingabe eine halbe Stunde her war und er in der Zwischenzeit sogar angefangen hatte, wieder zu fressen - nachdem er wieder richtig "da" war. Daher musste man davon ausgehen, dass der Wert zuvor ja nochmal tiefer sein musste als jetzt. Nicht gut.. Die Insulininjektionen (er kriegte ja nur noch 1 Einheit, was sehr wenig ist) fallen daher vorerst aus.

Ach ja, für die, die wissen wollen, wie sich so eine Unterzuckerung äussert: Charlie war beim ersten Mal nicht ansprechbar, hatte grosse Pupillen und lief die ganze Zeit im Kreis. Selbst wenn man ihm heissgeliebten Schinken direkt vor die Nase hielt, realisierte er nichts - und in der Regel ist das ratz fratz weg. Hätte man ihm genauso ein Stück Papier hinhalten können. Damals hatte der Körper wieder angefangen genug Insulin zu produzieren und mit dem zusätzlich injizierten Insulin war das dann zu viel. 3 Jahre lang hatte er dann Ruhe vor den Spritzen - bis er einen Rückfall hatte... Wieder ein anderes Mal musste er oft erbrechen und torkelte. Manchmal können sie nicht mehr richtig gehen, zittern, sind schwach auf den Beinen. (Wie auch dieses Mal bei Charlie. Als mein Vater Heim kam, lag der ganz komisch und halb-verdreht am Boden, versuchte sich aber hinten irgendwie wieder aufzurichten). Wenns ganz schlimm wird, kann es sogar zu Krämpfen kommen. Eine Unterzuckerung ist stets eine lebensbedrohliche Situation! Während ein hoher Blutzucker auf Dauer schlecht is (man wird immer magerer und schwächer, bis man irgendwann wohl ins Koma fällt), kann es bei einer Unterzuckerung wirklich auch "schnell" fertig sein, wenn man nicht reagiert.

Ich hatte bei meinem Kater ja schon länger das Gefühl, dass er etwas schlapper war als sonst. Einmal hatte ich 3 Injektionen ausfallen lassen (an einem Abend war ich nicht mehr sicher, ob ich ihn schon gespritzt hatte; so routiniert und automatisiert ist das schon, dass ich das manchmal gar nicht mehr bewusst merke.. Am nächsten Morgen vergass ich die Spritze vor lauter Stress und am Abend gleich nochmal...). Da fiel mir auf, dass er am Tag darauf irgendwie aktiver war. Ich hatte daher sowieso vor, ihn mal mit in die Praxis zu nehmen für eine Blutkontrolle - aber Charlie kam mir ja zuvor.

Jedenfalls, wenn ich eh Blut zur Verfügung hatte, kontrollierte ich noch seine Nierenwerte. Durch meinen Beruf bin ich einfach recht sensibilisert auf viele Dinge und merke somit schon früh, wenn was ist oder sich was anbahnt. So auch die abbauende Funktion seiner Nieren. Dass die nicht mehr Top ist, wusste ich ja bereits. Deswegen erhält er auch schon Fortekor 2,5mg - ein Medikament, das man bei Niereninsuffizienz, bei Herzproblemen und Bluthochdruck, etc. gibt. Aber der Wert hat sich nochmals verschlechtert, weshalb ich nun schwerere Geschütze auffahren muss: subkutane Infusionen - also mehrmals die Woche etwas Infusionslösung unter die Haut. Dank der lockeren Unterhaut kann man das bei Tieren machen. Geht auch schneller als intravenös (=direkt in die Vene).
Charlie ist aber sooo lieb und süss. Mit dem kann ich echt alles machen ohne Hilfe in Anspruch zu nehmen. Selbst bei diesen Infusionen. Er liegt einfach da, chillt, schläft sogar wieder ein, zuckt nicht ein mal, macht keine Anstalten, einfach der perfekte Patient! Entgegen der Befürchtungen meiner Familie, dass das ja furchtbar sein muss für ihn und "omg, das tut doch weh" und bla, muss oder kann man sagen, sie merken vielleicht den Stich (Charlie irgendwie nicht mal das o.o), aber dann ist das ja schmerzlos. Ich finds echt sooo entspannend, dass ich da auf niemanden angewiesen bin - das könnte nämlich sonst zum Problem werden. Drücken sich gerne alle davor.. Auch spritzen wollte niemand lernen.

Bei einer Niereninsuffizienz kann der Körper nicht mehr genug Wasser aufnehmen, obwohl der Durst extrem ansteigt. Auch Charlie trinkt sehr viel - was aber auch bei Diabetes ein Symptom ist. Der schlechte Wasserhaushalt zeigt sich dann dadurch, dass die Hautelastizität abnimmt (stelt man z.B. eine Hautfalte auf, verstreicht sie nicht wie im Normalfall sofort, sondern nur langsam oder kaum), das Fell wird stumpf und struppig, Gewichtsverlust und der Urin kann nicht mehr richtig konzentriert werden. Dadurch können Abfallstoffe nicht mehr ausgeschieden werden, bleiben im Blut und es kann sogar dazu kommen, dass die Tiere dann ziemlich aus dem Maul stinken, weil der Harnstoff dann sozusagen über die Schleimhäute abgegeben wird.

So krass ist das bei Charlie ja nicht, aber frühe Behandlungen sind immer das Beste und eigentlich ein Muss. Niereninsuffizienz ist bei Katzen leider sehr, sehr häufig und irgendwie die häufigste Todesursache. Katzen sind Fleischfresser und das brauchen sie auch, weil ihnen sonst überlebenswichtige Stoffe fehlen. Wegen dem vielen Protein muss die Niere aber ihr Leben lang extrem viel arbeiten. Irgendwann geht das Nierengewebe mit der Zeit kaputt und das Üble daran ist oft, dass man das sehr lange nicht merkt (bei uns in der Praxis empfehlen wir bei Katzen ab einem Alter von 10 Jahren Blutdruckmessungen zu machen. Hoher Blutdruck schädigt - nebst der Netzhaut in den Augen - auch die Niere, ist aber früher bemerkbar. Ist dies der Fall, kann man mit Medikamenten - z.B. Fortekor - gleich dagegen ankämpfen). Auch im Blut wird es erst richtig deutlich, wenn bereits 60% oder mehr von beiden Nieren kaputt sind. Damit ist sozusagen eine Niere schon dahin und die andere ist auch nur noch eingeschränkt in Funktion. Während man Hunde dann z.B. vegetarisch ernähren kann, darf man das bei Katzen nicht. Deshalb gibt es Nierendiät, in der der Proteinanteil stark eingeschränkt ist.
Nierenpatienten haben oft ein Übelkeitsgefühl und überhaupt sind sie etwas heikler im Fressen. Was bei Charlie ein bisschen doof ist: er schläft sehr viel und ich hab irgendwie das Gefühl, fast zu viel und er irgendwie gar nicht dran denkt, dass er irgendwann mal noch fressen sollte. Weckt man ihn auf und stellt ihm den Napf hin, woah, dann rette sich wer kann, er stützt gleich und sofort darauf. Aber auch wenn man in der Küche steht, kommt Charlie dazu und schaut dich an. Früher miaute er noch, mittlerweile ist er sich auf dafür zu fein und wenn man den "Zeitpunkt" verpasst, wird ihm das Warten zu blöd und er geht wieder schlafen. Früher war er auf eine andere Art ungeduldig, aber diese heute ist fast noch mühsamer... Hab daher alle damit beauftragt, ihn mehrmals täglich aufzuwecken und ihm Futter anzubieten. In meinem Zimmer steht schon länger ein kleiner Futterplatz, nun aber auch noch bei meiner Schwester (oder wie aufm Foto auf meinem Bett und psht, es ist mir egal, wer oder wieviele sowas eklig oder abstossend finden) und was zurzeit noch extremer ist: Abwechslung. Bei Nierenpatienten ist das leider sehr oft angesagt, weil sie sich schnell an was sattfressen. Gibt Phasen, da ist es kein Problem und dann wieder Zeiten, da ist nix recht. Wir müssen daher manchmal auch zu "normalem Futter" greifen, denn im Endeffekt muss man einfach schauen, dass sie was fressen, statt neben vollen Futternäpfen zu verhungern, nur weil ihnen das Futter zu wider ist - aus welchem Grund auch immer. Ich bin in der Regel dagegen, dass man gleich was anderes anbietet, weil Katzen das mit der Zeit sehr gerne ausnutzen und immer das Gefühl haben: "Da gibt's doch was besseres!". Aber das hier ist was anderes und dafür muss man leider Verständnis haben. Und ausserdem ist das Futter krass teuer... Ich hab ihm im Sommer (abwechslungsgründenhalber) was von einer anderen Marke als sonst gekauft, was er anfangs so gerne gefressen hat und mittlerweile vertrocknen lässt... es ist das teuerste Futter, das er bislang hatte (1 Dose à 180g CHF. 4.- / € 3,30) und es ist schon ärgerlich, wenn man dann immer alles wegschmeissen muss.... -.-

Aber na ja, für diesen Kater würde ich alles tun und da scheue ich keine Kosten und Mühen.
(Charlie in der Praxis in einer Box)

Nun ist ja, wie am Anfang erwähnt, bald schon ein Monat vergangen. Meinem Pitchui geht es soweit gut. Als Nächstes steht nochmals eine Kontrolle des Blutzuckers an um zu sehen, hat es sich wieder eingependelt und der Wert bleibt von selbst im Normalbereich oder war das damals "nur" ein kleines Tief.

Samstag, 3. November 2012

Igel-Zeit.

Nun ist es wieder soweit. In der Tierarztpraxis haben wir wieder vermehrt Anrufe wegen Igeln. Seit zwei Wochen werden mehrere abgegeben, die entweder zu klein für den Winter oder gar krank oder verletzt sind... Daher dachte ich mir, verfass ich darüber mal 'nen Blogpost!
Als Erstes: Igel halten einen Winterschlaf und der geht in der Regel von November bis ca. März. Gut, nun haben wir ja November, aber es ist natürlich auch temperaturabhängig. Die Empfehlung für das Minimalgewicht für eine Überwinterung variert scheinbar jedes Jahr.. Letztes Jahr waren es 600g, dieses Jahr 500~550g.. Einfach etwas um den Dreh. Natürlich ist alles, was drüber ist, umso besser! Igel, die mit dem Gewicht darunter liegen, müssen geholfen werden.
Was bei uns oft angesprochen wird: Zecken.. Igel haben so ziemlich immer Zecken und auch Flöhe, also keine Panik. Die alle zu entfernen ist super aufwändig und in erster Linie nicht das Wichtigste auf unserer Liste - sofern er nicht wirklich genagelt voll damit ist. Das wäre dann ein Massenbefall, der eine Therapie erfordert, aber oft auch ein Hinweis darauf ist, dass mit dem Igel sonst was evtl. nicht ganz stimmt.

Kranke oder verletzte Tiere sollten einem Tierarzt in einer Sprechstunde vorgestellt werden, wo beurteilt werden kann, ob man den durchbringt oder nicht. Igel, die einfach klein sind, kann man durchaus auch selber auffüttern und zwar mit z.B. Katzen-/Hundefutter (und nur Wasser, keine Milch! Kann sonst zu Durchfall und Koliken führen). Die natürliche Nahrung wären Insekten (wie Käfer oder Heuschrecken, etc), Schnecken und Würmer.
Sie leben sehr ortstreu (sollten daher auch wieder an den Fundort zurückgebracht werden) und sind Nachtaktiv. Dies ist ein weiterer Punkt, weshalb besorgte Igelfreunde anrufen. Ja, ganz normal ist es nicht, dass diese stacheligen Freunde tagsüber umherdackeln. Man kann es vorerst auch einfach damit versuchen, dass man ihnen Futter rausstellt. Sie leben gerne in naturbelassenen Gärten, Hecken, usw. Wer also die Möglichkeit hat, soll seinen Garten einfach mal "sein lassen". Super ist es natürlich, wenn man zum Beispiel einen Laubhaufen mit Holz/Ästen zusammenschaufelt, damit die Igel sich darin einnisten können. Zudem eignen sich auch noch Kartonschachteln mit zerfetzten Zeitungen darin als Ersatznest. Damit der Igel reinkommt, einfach ein genug grosses Loch rausschneiden (muss man der Igelgrösse anpassen).

Da wir in der Praxis oft kranke Igel haben, halten wir sie drinnen bei Raumtemperatur. Wenn wir finden, dass er fit genug ist und es nicht gleich eiskalt ist, stallen wir ihn -wenn möglich- draussen ein. Erst wenn der Igel sich dann einige Tage gut bei uns gemacht hat, übergeben wir ihn der Igelstation, die die Überwinterung vorbereitet.

Igel sind so putzige Tierchen und manche brauchen leider unsere Hilfe.. Deshalb möchte ich euch hier noch ein paar Links reinstellen, wie ihr dem nachgehen könnt.
- Ast- und Laubhaufen
- Igelhaus zum Selbermachen
- Ein igelfreundlicher Garten

Wenn ihr ein Innengehege braucht, sind das die empfohlenen Massen:
- 100cm Breite auf 200cm Länge
- Höhe von 50cm (damit der Igel nicht rausklettern kann)
- Schachtel als Igelhaus wäre optimal 30cm x 30cm
- nicht zu vergessen Futter (Nass- und/oder auch Trockenfutter) und Wasser.

Diese Links sind von der Webseite izz.ch, die ich euch eigentlich auch nur wärmstens empfehlen kann, durchzustöbern, weil sie super viele Infos zu Igeln und allem Drum und Dran haben.

Zum Schluss noch ein Foto aus einem älteren Blogpost.. ;3
Prison Break - Hedgehog-Style! 

Vielleicht komm ich noch dazu, mal neue Fotos von diesen stacheligen Freunden zu machen. Ansonsten kann ich nur sagen: Gebt bitte unbedingt auch auf den Strassen Acht. Nachts ist die Sicht sonst schon schlechter und wenn man dann noch nicht aufpasst, landet leider schneller ein kleiner Nachtwanderer unter den Reifen, als man denkt... Helft mit und haltet die Augen offen!

Freitag, 13. Juli 2012

Die kleine Zwergfledermaus

Heute wurde uns eine kleine Zwergfledermaus gebracht! Es ist noch ein Jungtier, welches wahrscheinlich von den Eltern verloren gegangen ist. Sie war ziemlich entkräftet und wird nun aufgepeppelt :3
.... die hat Zähne, boah.. xD'

Freitag, 21. Oktober 2011

Meine neuen Kittel sind daaa! :D>

Ah und heute war ich mit meinem Kater noch schnell zur Blutentnahme beim Tierarzt. Er ist ja Diabetiker (jaaaa, das gibt's! Auch bei Tieren. Kriegt 2x täglich 'ne Insulin-Injektion. Mein armer Puutschi..) und da war wieder eine Kontrolle seines Blutzuckers fällig. Charlie ist ja nach all der Zeit schon ein Routinier und hat's supi gemacht - zeigt aber schon, dass er langsam keinen Bock mehr auf all diesen Krams der Blutentnahme hat. Seine Insulinspritzen toleriert er ja ohne Mucks und Zuck.

Er ist der Beste! <3 :D

Mittwoch, 22. Juni 2011

Wir hatten neulich den total süssen Findelkater stationär bei uns in der Praxis :D Ich hab mich direkt in ihn verliebt! Diese tollen, grünen Augen. Das schwarze Fell. Das niedliche Katzengesicht. Omg, so einen wollte ich ursprünglich..! Hätte ich Charlie nich, hätt' ich den sofort und auf der Stelle eingepackt! xD (aber mein Dickerchen geht vor!). Aber schaut selbst:

Was halt zurzeit is, der wurde offensichtlich von einem Auto angefahren und schleppte sich mit gebrochenem Becken in den Garten einer jungen Frau. Wir mussten ihn ein paar Tage zur Beobachtung bei uns lassen. Nun is er aber im Tierheim, wird dort gesund gepflegt und danach platziert. :3

Aaaausserdem sitzen noch zwei Spatzen in der Voliere:
Die wurden als ganz junge Dingerchen gefunden. Nackt und hässlich unhübsch.... (vielleicht poste oder twittere ich noch ein Foto von damals.. xD'). Mittlerweile sind sie ja ganz süss geworden und mein Herz blutet mir jetzt schon, wenn sie wegfliegen..
... eigentlich sehen sie noch bisschen doof aus... xD''
Hunger!! *putt putt putt*

Donnerstag, 29. April 2010

Schild McKröt!

Ich bin's mir irgendwie nicht gewohnt, Donnerstags zu arbeiten.. xD War ja bislang der Wochentag, an dem ich Schule hatte. Allerdings... hätte ich heute die Schulbank gedrückt, hätt ich den Schild McKröt verpasst!!! Das ginge ja mal gar nich klar!! xD

... und vorgestern gab's noch 'nen Kaiserschnitt bei 'ner Mieze <3.
Die beiden Kätzen sind die einzigen vom Wurf und haben es auch überlebt. Bin ich froh, denn Katzenwelpen sind echt sowas von das Niedlichste überhaupt!! <3! Und auch die Katzenmutter hat's gut überstanden.

Ich hab mein neues Lieblings-Eis gefunden!! Und zwar fahr ich zurzeit total auf Pralinato Cocco ab!! Irgendwie weckt es bei mir Kindheitserinnerungen... Als ich klein war, haben meine Mum und ich am Strand in Portugal immer das (für mich) leckerste Eis auf Erden gegessen. Leider gab es das irgendwann nicht mehr und ich habs bis heute vermisst! Glücklicherweise bin ich zufällig über diese neue Pralinato-Version gestolpert ¦3

... und joa... das da.. bin ich mit Schild McKröt <3

(wer mehr über Schild McKröt wissen will, der kaufe sich "Black Beach" von Robert Labs).